Simulationen : Die Siedler - Aufbruch der Kulturen

Die Siedler - Aufbruch der Kulturen

EUR 38,00


Beschreibung Kurzinfo VÖ: 28.08.08/ System: PC/ Genre: Strategie/ deutsche Version/ USK: ohne Altersbeschränkung/ Vollversion Erscheinungstermin 28.08.08 System PC Genre Strategie Ausgabe deutsche Version USK ohne Altersbeschränkung Version Vollversion


schlechte Neuauflage - das letzte Sieder was ich gespielt hatte, war Siedler IV und davor IIIbeide gefielen mir recht gutund somit wollte ich es mal mit dem etwas Neuern versuchenam Anfang war es ja auch recht gutich fühlte mich an die Vorgänger erinnertauch die zwischen Sequenzen bei der Kampagne waren ganz niedlich... obwohl man das Volk der Bayern spielte musste (ich hab so ein paar Vorurteile gegenüber Bayern)aber nachdem man sich ein wenig vertieft hatmerkte man recht schnell, dass scheinbar nicht viel Mühe drinne steckt...mein kann nicht gut die Dinge kontrollierenund auch die Sache mit den festgelegten Straßen finde ich doofgenauso wie die Tatsache dass scheinbar die gesamte Bevölkerung auf der Straße wohnt, da man keine Häuser bauen mussnaja...

Enttäuscht - Der Anfang hier wirkt sehr nett und amüsierend, allerdings ist die KI einfach nur schlecht. Bspe:Alles hängt an der Eisenschmiede, brauche dringend Werkzeug und Soldaten.Allerdings bekommt die Schmiede, obwohl ich 2 Minen direkt gegenüber habe. Die Siedler nehmen das Eisen und laufen durch mein ganzes Dorf und lagern es am anderen Ende. Und so ist das mit fast allen Rohstoffen. Auch die Kampfhandlungen sind mehr als erbärmlich, dass das militärische eher Hintergrund ist, weiß ich und finde ich auch gut so. Allerdings, kann man hier jede Kampfsituation voll vergessen. Taktisch handeln = 0, hatte in der Kaserne 30 Nahkämpfer, als ich angreifen wollte, marschierten nur 8 los, die dann gegen 20 gnadenlos verloren haben.Das einzigst Lustige ist, dass sich die Einheiten beider Parteien erst Reaktionslos gegenüber stehen, bis sie dann nach ca. 20 Sekunden endlich anfangen sich die Köpfe einzuschlagen...FAZIT: Das Spiel ist mehr frustrierend, deine Rohstoffe sind überall nur nicht da wo sie gebraucht werden und mann kann in den langen Wartezeiten nicht einmal den Gegner angreifen, da die Kampfhandlungen nur erbärmlich sind.

Siedler 2 mit sinnvollen Neuerungen - Besinnung auf alte Stärken.Bekanntermaßen gibt es bei den Siedlern nun die Traditions- und die Evolutionsreihe. Der aktuelle Titel schließt zweifelsohne an die Erfolge von Siedler 2 Veni, Vidi, Vici und dessen Neuauflage Siedler (DnG) an. Dementsprechend ist der heiß geliebte Straßen- und Wegebau wieder im Programm und der Focus liegt wieder auf dem Aufbauen einer Wirtschaft.Die Grafik wurde ein ganzes Stück runter gefahren im Vergleich zu Siedler 6 und ermöglicht endlich wieder nahezu endlos große Wirtschaften. Dabei wirkt die Siedlerwelt keinesfalls bieder oder abstoßend, sondern stellt eine konsequentere Weiterentwicklung der Traditionsreihe dar. Es gibt nun drei Rassen (Ägypter, Schotten und Bajuwaren), die sich sowohl optisch als auch spielerisch unterscheiden. Je nach Fraktion gibt es Vorteile in Sachen Wirtschaft oder Militär. Die Bajuwaren spiegeln den Mittelweg wieder und sollten besonders für Einsteiger geeignet sein. Ägypter können ihre Wirtschaft schnell aufbauen, sind weitestgehend unabhängig von Bäumen und können mehr Kämpfer in Militärbehausungen unterbringen. Dafür haben sie aber auch die schwächsten Einheiten. Die Schotten sind sehr Kampfstark und können nur wenige Soldaten in Festungen unterbringen. Wächst das Reich und ihre Siedler müssen weite Wege zurücklegen, werden Probleme in der Infrastruktur unausweichlich. Diese Verschiedenheit der Völker mag an einigen Stellen krass wirken, aber beim aktuellen Titel gibt es Opferungsstätten. Dadurch lassen sich nicht nur schwer beschaffbare Rohstoffe erzeugen, sondern auch Mali der Rasse ausgleichen. Durch geschickte Opferungen können zum Beispiel die Schotten die Geschwindigkeit ihrer Siedler für 15 Minuten verdoppeln und die altbekannten Warenstaus an Fahnen lösen sich wieder auf. Das Spiel hat wieder deutlich an Komplexität gewonnen und erfordert neben separaten Lagerhäusern auch Produktionsgruppen von Gebäuden. Wer im Norden Korn erntet, die weiterverarbeitenden Mühlen aber im Süden platziert hat, kann den Siedlern schön beim Schleppen zusehen, Effektivität sieht jedoch anders aus. Das Kampfsystem wurde ebenfalls sinnvoll erweitert. Je nach Volk stehen Fern- und Nahkämpfer in bis zu 3 verschiedenen Ausführungen parat. In grenznahen Gebieten werden nun automatisch immer die stärksten Kämpfer positioniert und angeschlagene Einheiten ausgetauscht. Die Mischung der Kampfeinheiten macht nicht nur beim plumpen Angriff Sinn, sondern macht es auch schwerer, dass der Gegner uns durch Opferungen gezielt ausschalten kann (alle Fernkämpfer verfehlen ihr Ziel). Wo man in Siedler 2 noch die gesamten feindlichen Kämpfer durch Katapultbeschuss ausradieren konnte, wird nun lediglich das Gebäude in Flammen gesetzt und nach jedem Treffer mehr beschädigt. Hört der Beschuss auf, regeneriert sich das Gebäude automatisch. Zudem müssen in Militärgebäuden im Nirwana keine einzelnen Soldaten verbleiben und wenn sich Grenzlinien verschieben, können wir unsere Wachhütte in zwei Stufen bis zur Festung upgraden, sofern ausreichend Platz vorhanden ist. Rohstoffe aus Bergwerken sind deutlich knapper bemessen, als noch bei Siedler 2. Unsere Schlosserei wurde deutlich vereinfacht und es wird nur noch der goldene, immer treffende Hammer erfunden, der jeden Siedler zum Alleskönner werden lässt. Dies mag die Komplexität des Spiels zwar reduzieren, aber wenn ich ehrlich bin darauf kann ich gerne verzichten. Im Spielverlauf will ich mich auf andere Sachen konzentrieren. Diese Neuerung finde ich mal klasse.Die Steuerung ist wie gewohnt einfach, übersichtlich und leicht zu bedienen. Neben den altbekannten Funktionen wurden einige neue Interfaces für Gebäude eingebaut, die den Bedienkomfort weiter erhöhen. Der Sound richtet sich leider auch nach dem Vorgänger und erscheint heute einfach nicht mehr zeitgemäß. In Siedler 6 war nicht alles schlecht und da hätte man einige gute Ideen mit rüber nehmen sollen.Die Story ist erstmals als positiv zu bewerten. Es existiert ein richtiger roter Faden, der sich durch alle 11 Missionen hindurch zieht. Die Geschichte ist witzig erzählt, watet mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Anspielungen auf und weiß in Grenzen zu unterhalten. Die Geschichte ist zwar niedlich erzählt, wirkt aber oft (wohl unbeabsichtigt) zu albern. Die Zwischensequenzen und Cutscenes sind mehr als dürftig. Zwei Köpfe, die sich ab und zu ändern und gut gesprochen leider aber nicht synchron, da die Protagonisten nicht animiert wurden. Was ich mir zwischen den Missionen noch gerne gefallen lassen, empfinde in während einer Mission als absolut störend. Mitten im hitzigsten Gefecht kommt so eine dämliche Cutscene und nicht nur eine teilweise drei Stück direkt hintereinander. Die Idee mag gut gewesen sein, die Umsetzung ist aber mehr als fraglich.Neu oder besser anders, sind die Schiffe geraten. Sie werden an Ort und Stelle gebaut und können zur Expansion des Reiches auf neue Inseln genutzt werden. In der Demo sah die ganze Sache noch gut aus und der Angriff des Gegners mit Schiffen (als Transport) wirkte stimmig. In den Missionen kommt den Schiffen diese Bedeutung so gut wie gar nicht mehr zugute und offenbarte einen (gewollten oder ungewollten) Nebeneffekt. Kleine Gewässer lassen sich auch mittels Bote überbrücken. Ist gleichzeitig eine Schiffsverbindung existent werden die Schiffe einfach nicht mehr genutzt. Hat man eine Insel für Bretter, Stein und Rohstoffe erschlossen und muss diese zu seinen Produktionsgebäuden befördern, führt dieses unweigerlich zu einem Warenstau, da die Bote nicht schnell genug auf langen Strecken sind.Als sehr positiv empfinde ich die drei verschiedenen Schwierigkeitsgrade. Gleiche Bedingungen, kleinen Startvorteil oder doch gleich die einfache Variante, wo unsere Bergwerke keine Nahrung gebrauchen. Dadurch schafft man nicht nur unterschiedliche Anforderungen, sondern auch gute Spielvarianten. Auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad expandiere ich unwahrscheinlich schnell und bin in der Lage große Armeen zu erstellen. Damit kann man die Missionen auch sehr schnell absolvieren. Ist dieses erstmal geschafft, steht ein vierter Schwierigkeitsgrad zur Verfügung, wo die ansonsten strunzdumme KI auch mal ernst genommen werden muss. Die dumme KI ist aber nicht so tragisch, da die Missionen gut gescriptet worden sind und mich beim erstmaligen Durchspielen doch ernsthaft überrascht haben. Der Titel ist mit 44 EUR zu teuer. Dafür wird zu wenig Neues geboten. 30 EUR hätten hier reichen müssen. Positiv zu erwähnen sind ein schönes Handbuch und ein hilfreiches Poster, dass das nicht vorhandene Tutorial verschmerzen lassen.Fazit:+ Grafisch ansprechend+ sehr gute Bedienung+ sinnvolle Neuerungen+ 3 Völker, die Sinn machen und sich echt unterscheiden+ altes Siedler 2 Feeling+ Verpackung, Handbuch, Poster- mangelnde KI- Schiffe nicht immer sinnvoll- Cutscenes- Siedler zu stumm- zu wenig Innovation für einen Vollpreistitel4 Sterne von mir, weil das Spiel gut ist und vor allem den Fans von Siedler 2 gefallen dürfte.

Abwechslungsreiche Wirtschaftssimulation in gewohnter Siedler-Atmosphäre - Alle Jahre wieder...serviert uns Ubisoft eine neue Version der beliebten Siedlerreihe.Basierend auf dem Kultspielklassiker Die Siedler 2 verfallen jedes Jahr die Siedlernostalgiker erneut in die Fänge der kleinen fleißigen Siedler.Die Grundidee des Spiels hat sich dabei über die Jahre kaum verändert.Grundlage ist immer noch der Aufbau einer funktionierenden Wirtschaft.Vom Holzfäller bis zum Sägewerk oder vom Getreidebauer bis hin zur Brauerei, alle Produktionsketten hängen miteinander zusammen und bilden im Gesamtbild eine komplexe Wirtschaftsimulation.Tatsächlich steht auch in Der Aufbruch der Kulturen der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund.Der Spieler muss sämtliche Arbeitsprozesse kontrollieren und managen, um keine Rohstoff-engpässe zu erzeugen und im Kriegsfall genügend Soldaten zur Verfügung zu haben.Durch die drei unterschiedlichen Kulturen, die Bayern, Ägypter und Schotten, bringt das Spiel durch verschiedene Wirtschaftsabläufe zum ersten Mal richtig Abwechslung ins Spiel.So produzieren Ägypter keine Bretter in einem Sägewerk sondern benötigen vor allem Lehm, der in Lehmgruben mit Hilfe von Wasser gewonnen wird.Durch diese unterschiedlichen Produktionsketten ist der Spieler immer wieder aufs neue gefordertwas die Langzeitmotivation imens erhöht.Leider wird diese von der, sehr seltsamen und teilweise ungewollt komischen, Story im Kampagnenmodus etwas gedämpft.Die Geschichte bemüht sich zwar, doch wirkt die erzählte Story mehr als lächerlich.So stören auch die laufenden Videounterbrechungen während einer Mission, und bringen den Spieler immer wieder aus dem Spielkonzept.Hinzu kommt noch das diese Videounterbrechungen animationstechnisch recht langeweilig gestaltet sind.Insgesamt jedoch sind die 11 Missionen abwechslungsreich und interessant geraten.Lediglich stören teilweise die recht umständliche Levelgestaltung, vor allem wenn man sich per Schiff ausbreiten muss.Eine Gebietserweiterung kann hierbei einige Zeit in Anspruch nehmen, ohne das sonstige Geschehnisse auftreten...zum Glück gibt es den Zeitraffer-Button. Ansonsten hat sich bei Die Siedler: Aufbruch der Kulturen nicht all zu viel geändert.Bis auf eine Opferungsstätte, die allen drei Kulturen zur Verfügung steht, und der Geologe, der nun endlich wieder mit eigener Hütte im Baumenü zu finden ist, bleibt alles beim alten.Auch grafisch betrachtet ist Der Aufbruch der Kulturen kein Schritt nach vorne.Alles wirkt schön und bunt, allerdings nicht auf grafisch hohem Niveau.Spieler mit leistungsschwächeren PCs wird dies allerdings freuen.Das der Kampfmodus etwas aufgewertet wurde ist nur am Rande zu erwähnen, denn immer noch laufen die Kämpfe voll automatisch ab.Der Spieler fungiert wiedermal nur als Beobachter und Hoffnungsträger für eine erfolgreiche Auseinandersetzung mit dem Gegner.Insgesamt bietet das neue Sielder allerdings wieder den Spielspaß seiner Vorgänger.Das legendäre Konzept scheint immer noch zu funktionieren und lässt die Herzen aller Siedler-Fans wieder höher schlagen.

Wieder kein würdiger Nachfolger - Schön, dass Blue Byte sich wieder an den Anfängen der Siedler-Reihe orientieren, zwischendurch waren ja Ausschweifungen dabei, die mit den ersten teilen im Grunde garnichtsmehr zu tun hatten.Allerdings einen würdigen Nachfolger für Sielder 1/Siedler 2 (Original) konnten sie nicht schaffen.Das die Kampagne schlecht inszeniert ist, eine flache Story hat, ist mir relativ egal. Bei einem Spiel wie Siedler kommt es mir vor allem auf das freie Spiel an. Doch hier will kein echtes Siedler-Feeling aufkommen. Ach wenn alles recht ähnlich zu den ersten Teile ist, hat man garkeine Zeit das Feeling aufkommen zu lassen. Wie allzuoft bei aktuellen Spielen wird hier auf schnelle Aktion, statt Aufbau (Die eigentliche Stärke der Serie) gesetzt. Die verfügbaren (wenigen) Karten sind gradezu winzig, Zufallskarten (Andere Spiele kriegen das doch auch hin, wie auch das geniale Siedler 1) gibt es nicht.Nach spätestens eine halben Stunde wird man schon in Kämpfe verwickelt, ohne sich nach Siedler-Manier eine gute Wirtschaft aufbauen zu können.Das Gameplay an sich unterscheidet sich kaum von Siedler 1/2 (bzw. dem schlechten Remake Die nächste Generation). Da kommt schon lagsam die Frage auf, welchen Grund es überhaupt gibt, dieses Spiel anzuschaffen.Wenn jetzt jemand denkt, die Grafik. Fehlanzeige, die ist schwach, detailarm, nicht zeitgemäß. Sieht man sich z.B. die tolle Grafik des schon etwas älteren Echtzeit-Strategiespiels Age of Empires 3 an, beeindruckt einen bei Aufbruch der Kulturen nichts mehr.Wer der aktuellen ich-kann-mich-eh-nicht-konzentrieren,brauche-kurze,schnelle,billige-spiele-Generation angehört, oder eh keine Zeit für längere Runden hat, kann ja zugreifen. Wer echte Sieldler-Feeling sucht, sollte die Finger davon lassen.




Die Siedler - Aufbruch der Kulturen